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Asiatische Möbel - Asiatika

Früher waren asiatische Möbel schon verschiedentlich ein Thema - allerdings vorwiegend das der reichen Menschen, die sich leisten konnten, von Reisen ausgesuchte Möbel mitzubringen. Man hatte balinesische Schnitztruhen, japanische Lacktablette und Schmuckdosen, chinesische Mingvasen und tibetische Truhen bei sich zu Hause stehen.

Die meisten dieser Dinge waren Antiquitäten, andere wurden auf einem Markt von einem entsprechenden Handwerker angeboten. Man konnte solche Schnitztruhen und Möbelstücke billig im Lande kaufen, musste aber im Westen dafür eine Menge Geld hinlegen.

Das Faible für Asiatika ist in neuerer Zeit aber auch bei designinteressierten Menschen gewachsen. Man kombiniert weiße und schwarze Designermöbel mit einer roten chinesischen Hochzeitstruhe oder schafft sich japanische Tatamis an, um sich im Zen-Stil zu möblieren.

Asiatische Möbel weisen oft herrliche Schnitzereien oder phantasievolle Bemalungen auf. Damit bieten sie einen Kontrast zu unserem Mobiliar, das meist relativ schmucklos bleibt. Der Reiz des Asiatischen ist durch Bücher, Bildbände und das Internet näher gerückt.

Heute kann man balinesische Schnitztruhen als preisgünstige Replik oder entsprechend hochpreisige Antiquität bei Versteigerungsportalen ansehen oder von einem Händler in Shanghai oder Kathmandu einen chinesischen Altar oder eine tibetische Truhe erwerben. Der Internetanschluss macht es möglich.

Das große Interesse an Asiatika ist zum einen durch Menschen wie den Dalai Lama erklärbar, die heute eine wesentlich größere Medienpräsenz haben. Zum anderen sehen wir viele Filme aus Fernost und haben ein größeres Bewusstsein von dortigen Lebensumfelder durch unsere Reisen.

Man muss kein Zenbuddhist sein, um die reduzierte Formensprache des Zen wertzuschätzen. Tatamis, Futons und japanische Teeschalen eröffnen das Interesse an japanischen Möbeln. Blumige chinesische Motive oder balinesische Schnitzereien machen sich an Einzelstücken gut, wenn sie am richtigen Platz zu stehen kommen. Wie unterschiedlich die Möbeltraditionen in Asien sind, kann man anhand von Büchern nachvollziehen.

In einer mongolischen Jurte mussten die Möbel leicht zusammenlegbar sein. In Tibet galt dies für die Nomadenvölker ebenfalls. Ansonsten gab es nur wenig Holz, dafür aber ein umso reichaltiges Götterpantheon, das man auf Möbeln verewigte. Man besaß nur in den Häusern in Lhasa wertvolle Möbel, meist aus China. Chinesische Hochzeitstruhen sind bei deutschen Käufern sehr beliebt. Japanische Futonbetten, chinesische Lampions und indische Hennalampen stehen ihnen in nichts nach.